Aber leider müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden, denn ich muss noch etwas zu meiner gestrigen Vorstellung hinzufügen:
Die Texte, die ich schreibe könnt ihr gerne kopieren, speichern oder was auch immer damit anstellen, aber es sind immernoch meine Texte und ich werde sie auch als solche kennzeichnen. Sollte ich einen meiner Texte irgendwo unter einem anderen Namen entdecke, wird das rechtliche Konsequenzen mit sich ziehen.
In diesem Land herrscht Meinungsfreiheit, weswegen ich niemanden wegen seiner Meinung diskriminieren oder anderweitig dumm anmachen werde. Trotzdem würde ich darum bitten, dass wenn Komentare geschrieben werden, die betreffende Person sachlich bleibt. Ich habe nichts gegen konstruktive Kritik und komme damit, auch klar wenn sie weniger konstruktiv ist, Beleidigungen/Beschimpfungen mir oder einer anderen Person gegenüber werde ich hier allerdings nicht dulden.
So, dass sind so die grundlegenden Regeln für diesen Blog, aber ich hoffe doch sehr, dass sie so selbstverständlich sind, dass es eigentlich überflüssig war sie zu erwähnen.
Ansonsten wünsche ich noch viel Spaß bei einem meiner ersten Kurztexte ^^ (Und ja, er ist wirklich kurz...)
A Deadman's Dream
Ich wandere durch einen toten Wald. Es ist Nacht, doch es herrscht keine wohlige Finsternis. Diese Nacht ist kalt und der Geruch des Todes hängt in der Luft. Der Himmel ist wolkenverhangen, nicht einmal das Licht des Mondes erhellt das traurige Szenario, welches sich mir bietet. Immer weiter laufe ich in diesen Wald, auf der Suche nach einer Sache, die ich nicht finden kann. Müde vom Umherirren lehne ich mich an einen Baum und schließe die Augen.
Eine wunderschöne,klare Melodie erklingt leise und ich öffne meine Augen wieder. Plötzlich liege ich in einem blühenden Wald. Rings um mich sprießen blaue und weiße Blumen und auch der Mond steht wieder hoch am Himmel und leuchtet auf mich herab. Ich folge der Melodie, die so anders klingt als alles was ich kenne und komme an einen See, der im Mondlicht silbern glitzert. Weiße Lilien blühen am Ufer und in der Mitte des Sees liegt ein Felsen. Dieser Felsen ist es der meine Aufmerksamkeit regt. Auf ihm sitzt ein schmales Mädchen, mit spitzen Ohren, welches leise auf einer Panflöte spielt. Die schwarzen Haare verdecken ihr bleiches Gesicht fast völlig und ihre Augen sind geschlossen. Sie spielt eine schöne, aber traurige Melodie und berührt damit mein Herz. Ich merke, wie ich traurig werde und sich eine Träne in meinem Auge bildet. Sie tropft auf eine der Lilien. Erschrocken hört das Mädchen auf zu Spielen und schaut auf. Vor meinen Augen beginnt sie zu verschwimmen.
Als ich wieder aufwache, liege ich wieder inmitten toter Blätter. Erschöpft stemme ich mich auf und setze meine Suche fort. Nach einiger Zeit komme ich an einen See, der größtenteils ausgetrocknet ist. Nur in der Mitte befindet sich noch eine kleine Pfütze neben einem großen Felsen. Als ich mich in der Pfütze sehe, bemerke ich, dass eine weiße Lilie in meinen Haare steckt.
© by Saeko Isayama
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